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Ursprung und Anfänge des modernen SUP surfen's

Stand Up Paddle Surfen geht ursprünglich auf polynesische Fischer zurück, die sich in ihren Kanus stehend vor Tahiti auf dem Meer fortbewegten.
Lange Zeit später war SUP dann eine komfortable Fortbewegungsart für Surf-Lehrer auf Hawaii um durch den Einsatz eines Paddels schneller vom Ufer zu den wellenbrechenden Riffen und zurück zu gelangen. Durch die erhöhte Position auf dem Board hat der Surf-Lehrer zusätzlich einen besseren Überblick über die Surf­-Schüler. An wind- und wellenlosen Tagen war es für wenige Aktive zudem eine Alternative zum Windsurfen oder Wellenreiten.
 
Der SUP-Surfer steht aufrecht, mit parallelem Fussstand auf dem Board und erzeugt mit einem Paddel den Vortrieb. Dabei wird die Seite, auf der das Paddel im Wasser nach hinten und über dem Wasser nach vorn gezogen wird, regelmässig oder unregelmässig abgewechselt. Das Paddel wird beim SUP Surfen in der Welle zusätzlich zum Steuern des Boards und zur Unterstützung der Balance eingesetzt. Durch den zusätzlichen Einsatz des Paddels kann die Schubkraft bei kleineren Wellen kurzzeitig erhöht und somit ein wellenarmer Teil überbrückt werden. Allgemein können mit SUP Boards auf Binnengewässern oder an Meeresküsten grössere Wegstrecken zurückgelegt werden.
 
Um 2000 entwickelten Surfer wie Laird Hamilton und Robby Naish das SUP Surfen zu einer selbst­ständigen Wassersportart weiter. SUP Surfen wird vorrangig auf Hawaii, an der US-Pazifikküste, in Australien, in Südafrika, auf den Britischen Inseln sowie in Japan betrieben. SUP Surfen findet aber auch immer mehr auf Binnenge­wässern Einzug, so dass eine flächendeckende Verbreitung im deutschsprachigen Raum erwartet wird. Das SUP Surfen ist zudem seit dem Jahre 2005 weltweit ununterbrochen die am stärksten wachsende Was­ser­spor­tart.